Der Ozeanpianist

Er spürt in sich ein tiefes Weh,
noch sitzt er still vor dem Klavier
und blickt gebannt auf das Papier,
das vor ihm liegt wie frischer Schnee.

Dann klingt in ihm die Melodie,
auf die er so gewartet hat,
allmählich wird sie laut und satt -
anstatt zu schreiben, spielt er sie.

Nur eines hat er im Visier,
die Hände hasten, schaffen sehr,
aus Tönen bilden sie ein Meer -
er ist ganz eins mit dem Klavier.

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