Was bleibt

Die beiden stehen eng umschlungen
in einem See aus gelben Ähren -
der Wind, mit trauervollen Zungen
versucht sie stürmisch zu durchqueren.

Er singt von Welten, fernen Sphären -
die liegen tot und längst verlassen
von kahlen Wäldern, leeren Meeren -
noch fester wolln sie sich da fassen.

So sind sie eins inmitten derer,
die ihre Frucht mit niemand teilen -
für die's am Ende umso schwerer
nicht mehr auf dieser Welt zu weilen.

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