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über mich
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| Eigentlich schreibe ich nicht besonders gerne Texte über mich, also über meine Person, denn selten trifft man bei solchen Beschreibungen den Kern - das, was wirklich wichtig ist. Meine Vorlieben in Bezug auf Literatur, Musik und dergleichen ändern sich ständig, darum kann ich diesbezüglich höchstens eine Momentaufnahme von mir geben. Das Schreiben steht bei mir an erster Stelle, es ist meine Art Empfindungen und Gefühle auszudrücken, etwas zu erschaffen und es macht mich froh andere mit Worten zu erfreuen, zu unterhalten oder sie sogar zu inspirieren. Begonnen habe ich damit noch während meiner Schulzeit im Alter von 17 Jahren. Aber ich lese auch sehr gerne, vor allem Texte von Baricco, Borchert, Böll, Camus, Cechov, Hesse, Rilke, Sartre und vielen anderen mehr. Fotografien sind für mich festgehaltene Augenblicke, sie spiegeln besser als alles andere die Schönheit und Tragik dieser Momente wider. Sie helfen mir dabei mich zu erinnern - und es ist wichtig, dass ich mich erinnere. Aber mit ihrer Hilfe kann ich auch den anderen zeigen, wie ich die Welt sehe oder was vielleicht sehenswert sein kann - oft sind es die Kleinigkeiten, die Details, die Dinge, auf die niemand achtet, die voller Unglaublichkeiten stecken und mich ins Staunen versetzen. Einen Teil meiner Freizeit verbringe ich jedoch auch noch am Fußballplatz, der so etwas wie eine zweite Heimat für mich darstellt, denn ich betreibe diesen Sport seit beinahe 20 Jahren und er hilft mir nach wie vor dabei, an meine Grenzen zu gelangen - körperlich und mental. Ich glaube an den Weg der Mitte, dass es mehr als nur zwei Alternativen gibt, die man zur Auswahl hat, an die Grauzonen und ich scheue mich nicht davor den schweren Weg einzuschlagen - im Fallen erst lernt man das Fliegen. |
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| "Der Wunsch, einen eigenen Tod zu haben, wird immer seltener. Eine Weile noch, und er wird ebenso selten sein wie ein eigenes Leben." R.M. Rilke |